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"Hell yeah" an der Costa Brava

Scheiße. Mehr als einen Kraftausdruck hat der aktuelle Ausblick nicht verdient. Niklas und ich sitzen in einem Mini-Bungalow an der Costa Brava und schauen vom Küchentisch auf die Regenpower eines Unwetters, wie ich es in Deutschland seit langem nicht mehr gesehen habe. „Spanien, hell yeah!“, dachten wir noch an der Grenze als wir Frankreich verließen. Jetzt hocken wir hier auf 12 Quadratmetern und versuchen, den Tag bis zum Start der Mallorca-Fähre heute Abend in Barcelona rum zu kriegen. Ein gutes Glas Wein? Leider keine Option.

 

Lotte und Anni machen sich super. Sie haben die neue Hundebox im Multivan super angenommen. Das kleine Doberfräulein fährt locker vier Stunden entspannt Autobahn, bevor sie mit einem leichten Jammern Pinkelpause einfordert. Perfekt. Mit an Bord ist auch Freund Niklas, ohne den meine Reise gar nicht möglich wäre. Er versorgt fünf Tage lang die Hunde, während ich mit der „Full Metal Cruise“ über das Mittelmeer schippere. Ich gehe nun schon zum dritten Mal an Bord – die Vorfreude ist riesig.

Am Sonntag sind wir zu viert in Waltrop gestartet: Niklas, Lotte, Anni und ich. Zuerst ging es nach Bern, wo wir meine Freundin Eliane getroffen haben. Eliane kennen vielleicht viele von euch, ohne es wirklich zu wissen: Ihre Dogge ist der Star des prominenten Profils „My name is Bobba“. Die teils schrägen Bobba-Fotos sind einfach der Hit. Eliane hat mir nun schon zum zweiten Mal ihr Studio umsonst für meine Shootings zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur das: Sie fungierte auch den ganzen Tag als perfekte „Service-Düse“ (Wörter wie dieses machen den Berner Dialekt einfach liebenswert. Z. B. wird in Bern nicht gegrillt – es wird grilliert :D)     

Am Montag hatte ich dann wieder Modelle vor der Kamera. Einige Eindrücke findet ihr anbei. Wie Eliane ihr Profil gestaltet, wie sie zu ihren Bildern kommt und wie Bobba abseits des Rampenlichtes so ist, erzähle ich bald in einem gesonderten Artikel.

Ciao Bern – am Dienstag ging es weiter Richtung Spanien. Unser Ziel war der Campingplatz, auf dem wir jetzt sitzen und von dem wir uns einen tollen Strandtag erhofft hatten. Der ist nicht nur ins Wasser gefallen – er wird aktuell aus unseren Köpfen geflutet. Gegen 23 Uhr geht dann unsere Fähre, die uns am Donnerstagmorgen in Palma an Land wirft.

 

Dann werde ich euch im Blog mit handfesteren Infos versorgen. Ich stelle euch Menschen bzw. Teams wie Eliane und Bobba genauer vor, gebe Einblicke in Shootings oder erzähle auch etwas zu meinem Equipment. Unter anderem klärt sich dann die Frage, warum ich 100 „Quitschie-Hunde“ und einen Star Wars Trooper-Helm in meinem Dachgepäckträger durch halb Europa fahre.